Jahreszeiten für Fortgeschrittene.

Das Münchner Kindl, Kolumnen

Wenn man wissen möchte welche Jahreszeit gerade herrscht, könnte man einfach in den Kalender schauen, oder besser gleich aus dem Fenster. Aber ich sag euch, das ist sowas von für Anfänger. Die richtigen Profis gehen in den Supermarkt. Jawohl. Denn hier erfährt man alles, was man über die verschiedenen Jahreszeiten wissen muss. Glaubt ihr nicht? Ich erklär´s euch.

Und zwar in meiner neuen Kolumne. Hier entlang, bitte 🙂

 

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Wegen weil. Is nich.

Das Münchner Kindl, Kolumnen
Ich weiss ja nicht, was ihr heute so nach Feierabend macht.
Hier gibt´s jedenfalls meine neue Kolumne zu lesen.
 
Titel: Wegen weil. Is nich. Und der Name ist Programm, sag ich euch.
 
Habt es fein ❤

Der Sturm vor der Ruhe. Oder wie war das?

Das Münchner Kindl, Kolumnen

Na, heute Morgen auch schon Vogelhochzeit gefeiert?

Hand auf´s Herz: Seid ihr eher Eulen oder Lerchen?

Guckst du hier. Meine Kolumne, die ich für Das Münchner Kindl schreibe.

Habt es fein & happy Vizefreitag ❤

Deep. Is. Sexy.

Das Münchner Kindl, Kolumnen

Meine neue Kolume, erschienen bei Das Münchner Kindl


Was haben Heino, Leonard Cohen und Ben Becker gemeinsam? Na? Eine attraktive Stimme! Ha! Zumindest, wenn es nach den neusten Forschungsergebnissen von David Puts (Pennsylvania State University) geht. Was Leonard Cohen angeht, bin ich d’accord. Hallelujah! Aber Heino? I please you!

Tiefe Stimmen suggerieren eine gewisse Dominanz. Rauchige Jazz-Club-Atmosphäre trifft auf einen Hauch Mr. Big-Charme. Hallo, Kleines. Zumindest für Frauen, ist so das Kopfkino perfekt. Bei Männern ist alles anders. Die fühlen sich nämlich von den tiefen Stimmen ihrer Geschlechtsgenossen eher eingeschüchtert. Dieser Effekt,  so fanden die Forscher heraus, wirkt sogar deutlich stärker als die Anziehungskraft, die eine tiefe Stimme auf Frauen ausübt. Oha! Es konnte ein Zusammenhang zwischen der Frequenz der Stimme und dem Hormonspiegel nachgewiesen werden. Genauer gesagt zwischen dem Testosteronlevel im Blut und der Stimmlage. Je höher die Konzentration des Hormons im Blut, umso tiefer die Stimme. Das fand schon die Steinzeit-Frau echt sexy und träumte beim Beerensammeln lieber von dem sonoren Neandertaler als dem fiependen Manni, weil der ihr irgendwie stärker (also männlicher) vorkam und ihre Nachkommen besser verteidigen konnte. #ugauga

Bei Frauen hingegen – und jetzt kommt´s – gibt es keine Frequenz, die als besonders attraktiv wahrgenommen wird. Zudem konnte auch kein hormoneller Zusammenhang nachgewiesen werden. Ergo: Es ist also egal, ob wir zuckersüß säuselnd oder hysterisch schreiend darum bitten, dass er endlich den Müll runter bringt.

Andere behaupten ja, Männer sprechen so tief, weil sich evolutionsbiologisch herausgestellt hat, dass sich Frauen tiefere Stimmen besser merken können. Es ist also weitaus einprägsamer, wenn er mit sonorer Stimme verdeutlicht, dass er den Müll einfach nicht runterbringen wird. Uff. #hardfact

Ham wa wieder nix gelernt heute. Auch schön.

 

© themagnoliablossom

 

Froot. Loop.

Das Münchner Kindl, Kolumnen

Die 90-iger feiern ja gerade ein großes Comeback. Zwischen der Levis 501, dem Kurt Kobain Gedächtnislook und dem Revival der Baumwollunterwäsche bleibt ein bisschen Zeit für Stirnrunzeln. Gerade erst bin ich doch den Radlerhosen entwachsen und erröte peinlich berührt beim Anblick der Beweisfotos, da sind sie schon wieder hip? Alles scheint sich schneller zu wandeln als ich Leggings sagen kann – allen voran die modischen Zyklen. So langsam kann ich verstehen, wie sich meine Eltern angesichts meiner teenagerlichen Schlaghosenliebe gefühlt haben müssen. Es ist ja so, dass wenn ich den Kids heute in meinen gerade verdauten Jugendsünden in freier Wildbahn begegne – fühle ich mich vor allem eines: ganz schön alt. Ich sehe mich mit Baggyjeans, Superstars und Karohemd an der Ecke stehen, während ich so tat als würde ich rauchen. Uaaaah! Kopfkino.  Es gibt aber auch schöne Erinnerungen. An damals. Das Frühstück aus diesen bunten IKEA Plastikschälchen zum Beispiel. Kennt ihr die noch? Da war schon vor dem Aufwachen Krieg um das einzig pinke Schälchen. Glücklich und zufrieden (sofern man das pinke ergattert hat) haben wir die Cini Minis, Froot Loops, Smacks oder Frosties draus gelöffelt, die aus dem blauen Schälchen tatsächlich nur halb so gut geschmeckt haben.  Oder der Geruch von Sommerferien, den Ledersitzen im Auto und dem Proviant von Mama, das schon vor der Autobahnauffahrt verputzt war. Der typische Geruch beim Metzger und die obligatorische Scheibe Wurst, die man über die Theke gereicht bekam und selbst auf Zehenspitzen und mit gierigen Fingerchen kaum dran kam. Oder kennt ihr noch die Serie „Es war einmal… das Leben“? Wenn die bösen Bakterien sich ihren Weg durch die Nase in den Körper bahnen, aber noch bevor eine Grippe oder eine Lebensmittelvergiftung ausbricht, kommen die Abwehrzellen in ihren kleinen Ufos angeflogen und machen den Bösewichten den Garaus. Hach ja. Manchmal, wenn ich auf dem Weg zur Arbeit ein Croissant herunterschlinge und mir in der Tram jemand in den Nacken niest, denke ich an all das und an Cornflakes aus pinken Plastikschälchen.

 

© themagnoliablossom

Vom müssen und der Weihnachtszeit

Das Münchner Kindl, Kolumnen

Liebe Leser,

diesen Monat habe ich leider keine Zeit für eine Kolumne. Das ist traurig, aber wahr. Denn, in der stressigen Adventszeit gibt es ja immer noch ganz viele to-do Listen abzuarbeiten und dies und jenes zu besorgen. Ich habe keine Zeit, weil ich noch ganz viele Plätzchen essen muss – am liebsten die Selbstgebackenen. Weil ich noch auf mehrere Weihnachtsmärkte muss (Pink Christmas, mittelalterlicher Weihnachtsmarkt, Märchenbazar) um hier nur mal ein paar zu nennen. Weil ich ganz viel Quality Time mit lieben Menschen verbringen muss und wir bei selbstgefüllten Bratäpfeln so viel lachen bis uns der Bauch weh tut. Weil ich noch so viele Weihnachtslieder trällern muss, bis ich heißer bin. Weil ich einfach mal so gar nichts machen werde (ja!) und wenn, dann nur solche Dinge, wie mir meine Nachtcreme ganz frech morgens ins Gesicht zu schmieren und anders rum (fancy!). Ich muss nämlich fünf gerade sein lassen. Jawohl! Ich habe keine Zeit, weil ich noch ganz viel Lebkuchen essen und Glühwein trinken muss. Weil ich den weltbesten Linzer Kuchen von meiner Oma essen muss. Weil ich manchmal einfach nur eingekuschelt auf meiner Couch liegen muss und den Kerzen beim Abbrennen zuschaue. Und, weil ich heute schon das 23. Türchen an meinen Adventskalender aufmachen muss.

Wie ihr seht, habe ich ziemlich viel zu tun und deshalb diesen Monat leider keine Zeit für eine Kolumne.

Ich wünsche euch die wunderschönsten Feiertage im Kreise eurer Lieben. Lasst es euch gut gehen.

Und immer dran denken: wenn der Knopf spannt, gehen noch genau 2 Plätzchen rein – mindestens 😉

 

Liebst.

Die Julia

 


 

* Diese Kolumne erschien auf Das Münchner Kindl

S. A. D.

Das Münchner Kindl, Kolumnen

Ja, jaaa! Auch ihr dürft meine neue Kolumne lesen. Erscheint monatlich auf das Münchner Kindl. Da dürft ihr auch ma gucken. Is schön da ❤


 

Je älter man wird, umso eher hat man ja mal hier und da so ein klitzekleines Zipperlein. Ein Stechen in der Brust, ein Ziehen in der Magengegend so was in der Art halt. Manchmal google ich das dann. Und schon während ich die ersten Buchstaben in die Suchleiste tippe, weiss mein Gehirn, dass das eigentlich totaler Schwachsinn ist. Trotzdem tippe ich weiter. Lese, scrolle, klicke, lese. So führt eins zum anderen, draußen wird es dunkel und ich leide an ernstzunehmenden Krankheiten. Wusstet ihr, das „Ziehen im Oberbauch“ auf eine Nahrungsmittelunverträglichkeit zurückzuführen ist? Nein? Tritt das Ziehen aber in Verbindung mit Husten und Atemnot auf, kann das auf eine Lungenerkrankung hindeuten. Tumor nicht ausgeschlossen. Nur bei frühzeitiger Deutung der genauen Ursache kann eine geeignete Therapiemaßnahme ergriffen werden. Jetzt ist es aber schon spät und die Arztpraxen haben geschlossen und ich überlege ernsthaft wo sich die nächste Notfallstation befindet und sehe mich schon keuchend am Boden liegen. Allein in meiner Wohnung. Und den fehlenden zwei Zentimetern bei ausgestreckter Hand zum Telefon. Gaaah! Ziehen im Oberbauch. Vielleicht muss ich auch einfach nur mal auf´s Klo… Einatmen, ausatmen. Teewasser aufsetzen, ein paar Kekse, ein Stückchen Schokolade. Zwei, drei ups Packung leer. Huch! Verstärkter Appetit auf Süßes. Gleich ma Symptome googeln. Meine Augen saugen die Buchstaben aus dem Internet.

  • Verlängerung der Schlafdauer
  • Verstärkter Appetit auf Süßes / Kohlenhydratheißhunger
  • Gewichtzunahme
  • Müdigkeit

Ahhh, alles mit JA beantwortet. Das hab ich! S.A.D. Seasonal Affective Disorder. Ach herrje! Das hat mir ja gerade noch gefehlt. Mein Gehirn meldet sich zu Wort. Vielleicht habe ich auch einfach nur Winterdepresssion. Oder Männerschnupfen. Das ist ja ähnlich schlimm. Da hilft nur eine Familien Pizza. Mit extra Käse. Für mich ganz allein.

In der Kürze, liegt die Würze.

Das Münchner Kindl, Kolumnen

Es regnet. Ich habe keinen Schirm dabei und versuche noch schnell die Tram zu erwischen. Mit meinem Kaffee in der Hand balanciere ich auf dem schmalen Bürgersteig an der Menschentraube vorbei. Ein LKW fährt bei dunkelorange über die Ampel und hinterlässt einen großen Fleck aus Regen und Straßendreck auf meinem Mantel. Vor Schreck fällt mir mein Kaffee aus der Hand und die Tram ist auch weg. Es gibt sie, diese Tage an denen nichts auch nur annähernd so läuft, wie es sollte. Carpe diem. Carpe that f****** diem, summt die Stimme in meinem Kopf gemeinsam mit Herrn Early Bird. Ein Scheiss! Es gibt sie einfach, diese Nicht-Tage.

kolumne

Klatschnass trotte ich zur U-Bahn und, weil ich zur Abwechslung mal nicht auf mein Smartphone starre, bemerke ich, dass mir von allen Seiten griesgrämige Gesichter entgegenblicken. Es ist nass, es ist kalt, es ist grau. Zu früh, zu müde, zu alles. Vielleicht fällt einem das im Sommer einfach nur nicht so auf, wenn die Endorphine mit dem Serotonin und so. Aber jetzt, da es wieder früher dunkel wird und der Glückshormonpegel eher Nullniveau erreicht, sind sie wieder vermehrt unterwegs. Die, die so gar nix zu lachen haben. Ich hätte ja heute auch allen Grund Angelas Mundwinkel Konkurrenz zu machen, aber ich muss schmunzeln. Weil ich was Schlaues gelesen habe. Wer den Kürzeren zieht hat Pech. Oder gut lachen. Ha! US-Forscher haben nämlich herausgefunden, dass die Fähigkeit zu lachen in den Genen liegt. Jeder Mensch erbt von Mami und Papi ein Gen. Hoffentlich noch ein paar mehr, aber zumindest je ein sogenanntes Serotonin-Transporter-Gen (SERT). Sind beide Allele kurz, kann man auch mal über Witze lachen, die eigentlich nicht lustig sind. Oder trotzt nem` Kacktag einfach mit einem Lächeln. Jawollo! Sind beide lang, muss man zum Lachen schon mal in den Keller, da man tendenziell eher mit einer Bittermiene gesegnet ist. Die Länge macht ́s halt doch nicht immer, wa? Im Ernst. Menschen mit kürzeren Genen reagieren in Tests emotional stärker positiv. Aber auch stärker negativ. Die Bandbreite an Emotionen ist schlichtweg größer. Miesepeter würden jetzt das Wort Stimmungsschwankungen ins Spiel bringen. Ich sage euch: Davon lass ich mir nicht die Laune verderben. Drauf nen Kurzen. Cheers!

 

Zu lesen gibts meine Kolumne auch auf dem Blog Das Münchner Kindl. Yeah!

 

Happy weekend ❤