Wortheldin.

Inspiration

„Heute bin ich eine andere als gestern und morgen passe ich vielleicht schon nicht mehr in die Schuhe von heute“

Ich habe es mir auf Dominiks Couch gemütlich gemacht und ein bisschen aus dem Nähkästchen geplaudert – was dabei raus kam, könnt ihr hier lesen.

Happy Sunday ❤

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Vom Scheitern und anderen erfolgreichen Dingen.

Kolumnen

„Na, geht´s dir gut?“ wird man ja gerne mal gefragt. Morgens im Büro, auf dem Weg in die Kaffeeküche. Beim Sonntagsspaziergang. Oder wenn man sich zufällig in der U-Bahn trifft. Wobei das ja eigentlich gar keine Frage ist, denke ich mir als sich die Türen mit einem piependen Geräusch schließen. Weil man das Fragezeichen ja oft nicht raus hört und es ohnehin viel zu oft eher nach einer Aussage klingt, auf die es nur eine richtige Antwort zu geben scheint. Ich hätte gern nein gesagt. Einfach so, um zu gucken, wie die anderen dann gucken. Das wäre dann so, wie wenn man mal ein Glas Wasser trinkt, bloß um die Leber zu überraschen. Oder so.

Sei glücklich! Und das ist keine Frage.

Geht´s dir nicht gut, stimmt irgendetwas nicht mit dir – so der Tenor. Leiden ist unschicklich. Und das in einer Gesellschaft, in der jede(r) zweite einen Jour Fixe beim (Psycho-) Therapeuten hat und Anti-Depressiva wie Lutschbonbons verteilt werden. Aber leiden, das tut man gefälligst allein in seinem stillen Kämmerlein. Es gibt Tabletten, die glücklich machen. Es gibt Yoga, Tees, Diäten ja sogar Magazine veröffentlichen Guides, die einem das große Glück versprechen. Glücklichsein ist en vouge. Scheitern eher nich so. Ist es naiv, alles Schlechte in einer Kiste auf dem Dachboden zu verstauen – aus den Augen aus dem Sinn? Oder ist es vielleicht sogar gut und wichtig. Ein Ansporn, um seinen inneren Frieden und das ganz große Glück tatsächlich zu finden?

Von Null auf Hundert und zurück

Try again. Fail again. Fail better. Das ist die Start-up Mentalität aus dem Land mit hübschen Sternchen auf der Flagge. Schlechte Erfahrungen bringen gute Ergebnisse hervor. Prägen, machen schlauer und reifer. No risk, no fun. No money und ergo no Erfolg. Mehr Risiko. Mehr Gewinn. Man muss auch mal raus aus der Comfort Zone, was riskieren, um in der Zukunft vom eigenen Mut in der Vergangenheit zu profitieren. Und das ist nicht (nur) im finanziellen Sinne gemeint. Mehr ist mehr. Nur bloß immer weitermachen. Scheitern an sich scheint nicht das Problem zu sein, ist es doch konstitutiv für das Menschsein. Interessant ist aber die Tatsache, dass Scheitern nur anerkannt wird, sofern es Indiz für späteren Erfolg ist. Es gibt unzählige Stories, die in Tellerwäscher-zum-Millionär-Manier vom Scheitern und dem darauffolgenden Erfolg berichten. Von jemandem, der es von ganz unten nach ganz oben geschafft hat, obwohl ihm immer wieder Stolpersteine in den Weg gelegt wurden – vom Schicksal oder von wem auch immer. Dieser jemand ist auf dem Zenit der Glückseligkeit angelangt und das wollen wir ja alle. Oder? Es sind genau jene Geschichten, die Menschen motivieren immer weiter zu machen, zu suchen und zu streben – nach dem, was sie Glück nennen. Was in Vergessenheit gerät ist, dass Glück kein Ort ist, an dem man verweilen kann, sondern per se eine sehr volatile Angelegenheit ist. Vielleicht ist es just diese Eigenschaft, die den Mensch so erpicht es fangen und konservieren zu wollen, dieses Glück.

Sei glücklich! Lautet der wohl einzig gesellschaftlich akzeptiere Imperativ. In den USA ist das sogar ein Geburtsrecht. Was Thomas Jefferson dazu veranlasst hat, das in die Unabhängigkeitserklärung zu schreiben, ist unklar. Denn, die Glücklichsten sind die Amerikaner mitnichten. Trotz und obwohl der „Pursuit of Happiness“ Treibstoff einer ganzen Nation ist. Alles ist möglich. Und das nicht erst seit Trump. Man muss es nur genug wollen. Vielleicht hab ich es auch nicht zu sehr gewollt, dieses Glücklichsein, frage ich mich da manchmal, wenn ich mal wieder die Welt von unten betrachte.

Immer einmal mehr als du

Sei glücklich, sage ich mir dann matraartig und empfinde es zunehmend als Zwang. Ein Diktat der Leistung. Dabei haben Psychologen herausgefunden, dass gerade der Druck glücklich sein zu müssen, erst recht unglücklich macht. Und die müssen es ja wissen. Wenn wir noch ein bisschen weiter gehen und den Verfechter der Abgründe und des Unglücks zu Rate ziehen, müssen wir alle ohnehin viel mehr ausharren und auch einfach mal was aushalten. Es scheint, als haben wir das verlernt. Denn Friedrich Nietzsche schrieb und forderte 1886 (!), dass wir das Leben mit seinen Höhen und Tiefen bejahen müssen und uns von der Konvention sowie dem Zwang, alles in gut oder schlecht unterteilen zu wollen, zu lösen. Wir müssen erkennen, dass diese zeitliche Abfolge von Ups und Downs untrennbar ist. Weil Glück und Leid oft nur einen Fingerschnipp voneinander entfernt sind und nichts die Vergänglichkeit und die Volatilität des jeweiligen Zustandes mehr verkörpert als dieser schmale Grat. Und, noch viel wichtiger: Die Erkenntnis, dass gerade in der Annahme dieser These der eigentliche Mut und die Stärke liegen. Puh, mag da jetzt vielleicht einer denken, was interessiert mich das Geschwätz eines alten, grauen Mannes. Aber auch die blitzgescheite Bloggerin und Autorin Ronja von Rönne berichtet in ihrer Rede vom Aufgeben als einer Form von Befreiung. Denn es ist ja so: Man merkt ja beispielsweise innerhalb von Sekunden, ob etwas passt oder nicht. Oft ist da das Unterbewusstsein sogar schneller als der Verstand. Beim Studium, bei Jobs aber auch bei Menschen. Da kann man ruhig mal auf sein Bauchgefühl hören. Und scheitern. Vielleicht was daraus lernen, vielleicht aber nicht und einfach scheitern, um des Scheiterns Willen und das, meine Freunde (surprise!) ist auch völlig okay.

Immer einmal mehr aufstehen, als man hinfällt, sagte Mutti schon im Kindergarten. Und nicht nur, wenn das Fahrradfahren ohne Stützräder nicht so ganz funktioniert hat. Dieser Satz impliziert ja noch etwas ganz anders. Hinfallen okay, liegenbleiben nicht okay. Vielleicht müssen wir mit diesen alten Mythen endlich aufhören, die so fest in unseren Gehirnen verankert sind. Scheitern ist nämlich gar nicht mal so unsexy. Hinfallen (mit High Heels) auch nicht. Und dann halt auch einfach mal auf dem Boden liegen bleiben. Von hier eröffnet sich nämlich ein ganz neuer Blickwinkel.

 

© themagnoliablossom

 

Jahreszeiten für Fortgeschrittene.

Das Münchner Kindl, Kolumnen

Wenn man wissen möchte welche Jahreszeit gerade herrscht, könnte man einfach in den Kalender schauen, oder besser gleich aus dem Fenster. Aber ich sag euch, das ist sowas von für Anfänger. Die richtigen Profis gehen in den Supermarkt. Jawohl. Denn hier erfährt man alles, was man über die verschiedenen Jahreszeiten wissen muss. Glaubt ihr nicht? Ich erklär´s euch.

Und zwar in meiner neuen Kolumne. Hier entlang, bitte 🙂

 

Hello, turn your radio on!

Kolumnen

Von seinen Nachbarn bekommt man ja häufiger mehr mit als einem lieb ist. Meiner steht beispielsweise unfassbar auf Opern und singt gerne – am liebsten früh morgens und spät abends und das nicht einmal gut.

Nun ja, auch ich ergebe mich gelegentlich akustischen Ergüssen  – beschränke mich dabei aber vornehmlich auf das Auditive. Sprich: Ich höre Musik. Manchmal auch Radio. Und ganz manchmal auch beides parallel (für alle, die sich fragen: Ja, das geht. Sehr gut sogar). Hörfunk – das kennt man schon noch, oder? Ich besitze zu diesem Zweck ein furchtbar altes und ganz analoges Radiogerät. Wenn ich zuhause arbeite, empfinde ich es als angenehm, etwas Hintergrunduntermalung zu haben. Gerade so laut, dass es nicht ganz mucksmäuschenstill ist und so leise, dass ich jedes Wort von Nachbars Gesinge verstehe und aufpassen muss, nicht versehentlich die Lyrics zu tippen anstatt meinen Text. Wenn dann ein guter Song im Radio kommt (soll vorkommen) dann drehe ich für diese dreiminutenundfünzigsekunden so richtig auf. Hüpfe durch die Wohnung, benutze die Haarspray-Dose als Mikrofon und fühle mich wie Tina Turner im Jahr 1985. #privatedancer.

Und wenn mir jene dreiminutenundfünfzigsekunden noch nicht genug waren oder ich noch etwas Zeit zum Prokrastinieren brauche, drehe ich das Radio wieder in die kaum hörbare Hintergrundlautstärke zurück, google das Lied auf meinem Laptop und raste mir nichts, dir nichts weiter vier Minuten (mitohne Werbung) aus.

Aber manchmal läuft das auch anders herum. Das heisst, ich höre ein Lied über meine Playlist und ein paar Minuten später kommt genau dieses Lied im Radio. Zu Beginn glaubte ich noch an einen Zufall. Obwohl es sich in besagten Fällen nicht um die aktuellen Charts handelte, die wohl jeder Sender rauf- und runterspielt. Es waren solche Dinge wie, Creedance Clearwater Revival (die alten von Papa, auf Vinyl) oder Lay down Sally, ein Song bei dem ich einfach nie nicht glücklich sein kann.

Die Ereignisse häuften sich und als aufgrund eines Stromausfalls das Radio nur noch chrrrrchrrrrrr-Geräusche von sich gab, musste ich einen neuen Sender suchen. Also, landete ich – wie es der Zufall so will – wieder bei meinem alten Lieblingssender, den ich vor einiger Zeit wutentbrannt wegdrückte, weil ein neuer Moderator mir mit seiner aggressiven Musikauswahl gehörig auf die Nerven ging.  Nun, als der Suchlauf endete und das chrrrrchrrrrrr wohltuender Weise abrupt ein Ende nahm, trällert mir doch just Eric Claptons „Don’t you think you want someone to talk to?“ entgegen. Ich bin baff. Ich schwöre euch, in all den Jahren in denen ich diesen kleinen Sender gehört habe, lief nicht ein einziges Mal Lay down Sally. Nienienie. Und nun, da der andere Sender und mein Laptop mal wieder eine akute Sally-Phase haben, kommt dieses Lied im Radio. Unter der Frequenz. Nicht, dass ihr jetzt denkt ich sei verrückt. Es ist verrückt. Wirklich. Auf meiner Puderdose steht in großen Lettern „GLOW“ geschrieben. Manchmal, wenn ich mir morgens einen Hauch davon auf mein Gesicht stäube, um zumindest etwas zu sehen, das leuchtet – ertönt ein paar Minuten später „Glow“ von Madcon im Radio. Selbstredend habe ich erneut den Sender gewechselt. Nicht nur wegen diesem Song.

 

© themagnoliablossom

 

Warum? I mean, why?

Kolumnen

Wir sind doch alle gebildete Menschen. Lernen schon im Kindergarten, dass es besser ist, den andern Kindern das Spielzeug nicht auf den Kopf zu hauen, man sich Brot mit Schimmel lieber nicht in den Mund stopft und, dass es in der Schule doch irgendwie cooler ist, die Hausaufgaben zu machen. Zumindest rückblickend. Kurzum. Wir sind fähig gut von schlecht zu unterscheiden. Und entscheiden uns im Zweifel für den Weg ins Licht als in Dunkle, wenn wir an der Kreuzung stehen. Oder?

Wieso ist es dann manchmal so, dass man sich ganz bewusst für etwas entscheidet, was ganz offensichtlich schlecht ist? Frauen wird ja oft nachgesagt, nein – viele behaupten das sogar von sich selbst – sie stünden auf Arschlöcher. Also, Männer, die sich wie solchen verhalten. Sich nicht melden, und wenn, dann nur dann wann es ihnen passt. Macht- und Egospielchen spielen, irgendwie nie so richtig greifbar sind und bei vielen Frauen neben Tränen oftmals eine Schneise der Verwüstung hinterlassen. Auf der Seele. Frauen, die mit einem solchen Exemplar das „Vergnügen“ hatten, sind auf ewig gebrandmarkt, sage ich. Denen ist gar nicht bewusst, was da alles kaputt geht. Also, so gesamtgesellschaftlich.

| Ich bin so gut wie du mich findest!

Mädchen und Frauen wird systematisch vermittelt, dass ihr persönlicher Wert nicht in erster Linie auf ihren eigenen Fähigkeiten, sondern auf ihrem Reiz gegenüber Männern und ihrer Beziehung zu Männern beruht. Das ist in zweierlei Hinsicht falsch. So werden aus guten Mädchen, schlechte Frauen. Und Männer bekommen das quasi so in die Wiege gelegt. Die Frage ist, was war zuerst: Huhn oder Ei. Vielleicht muss man auch mal Partei ergreifen für die Männer, die vielleicht (manchmal) so arschlochmäßig sind, weil sie selbst einmal so behandelt wurden? Von Frauen? Der sogenannten Arschloch-Frau. Die gibt´s nämlich auch. Aber bevor wir hier jetzt in allgemeines Gender-Mitleid verfallen, zurück zum Thema. Männer und Frauen, lasst euch gesagt sein. Frauen stehen nicht auf Arschlöcher. Nie. Nicht. Jeder, der was anderes behauptet, lügt. Männer wollen ja auch keine Arschloch-Frau, oder?

| I can smell him!

Das interessante ist, wenn frau – als Single wohlbemerkt –  zum Beispiel die Wahl hat zwischen einem verheirateten Mann (mit Kind, Haus, Hund – volles Programm) und einem Singlemann, der all diese Optionen für sie bereit hält, was der andere bereits mit einer anderen Frau hat. Wählt sie oft den verheirateten. Warum? Beide sind gleich nett und beide sehen gleich gut aus. Der eine hat Zukunft, der andere Vergangenheit. Warum stehen Frauen oft an dieser Kreuzung und nehmen den Weg ins Dunkle anstatt den Weg zum Glück? Hat das was mit dem Reiz des Verbotenen zu tun? Weil es ja eigentlich nicht geht und moralisch auch irgendwie verwerflich ist. Da stehen Frauen den Männern übrigens in nichts nach. Ich finde es immer wieder überraschend und erschreckend zugleich, wie gering die moralischen Ansprüche in unserem Leben geworden sind, sich oftmals nicht einmal mehr  ein schlechtes Gewissen einstellt, sondern sich beispielsweise ganz bewusst für das Fremdgehen entschieden wird. Man ganz schamlos von einem Bett ins andere hüpft  – manchmal ohne dazwischen zu duschen. Carrie fragt sich, ob Aiden Big riechen kann wenn Big Aiden in den Laken riecht. Berechtigt, oder? Warum ist das denn alles so? Sind wir wie kleine Kinder, für die etwas erst spannend wird, wenn es verboten ist? Wieso nimmt Freundin J. nicht diesen super smarten Typ, der ihr den Hof macht, sie zum Lachen bringt, immer für sie da ist, sie auffängt und loslässt – ein richtig guter ist und einer, den man gerne seinen Eltern vorstellen würde. Warum also nicht das, was offensichtlich gut ist? Anstatt dessen mehr oder weniger geheime Treffen mit dem verheirateten M., bei denen die Kinder und das Haus ganz weit weg sind und die Lippen ganz nah beisammen. Essen und Lachen auf der Dachterrasse, verstohlene Blicke voller Sehnsucht auf das, was nachts im Hotelzimmer passieren wird. Warum? Hat das wirklich etwas mit dem Reiz zu tun? Wollen wir es immer spannend und prickelnd haben, obwohl wir eigentlich sehr gerne stilles Wasser trinken? Warum tun wir uns das an – weggeschubst und hergezogen zu werden wie eine Marionette? Weil wir glauben, die Fäden selbst in der Hand zu haben? Weil wir diese hoffnungslos romantische und ziemlich naive Vorstellung haben, dass er sich doch irgendwann ändert? Weil Frauen immer gerne die eine sind, für die alles andere egal ist?

| Schlechtes Gewissen? Irgendwie uncool!

Fakt ist: Selbst wenn der besagte verheiratet Mann sich irgendwann von Frau und Kindern trennt – sofern das auch nur irgendwie geht – will man den dann? Der, der das Programm schon einmal so erlebt hat und man selbst höchstwahrscheinlich in ein paar Jahren auch ohne den Typen da sitzen wird? #onceacheateralwaysacheater? Ich weiss nicht, was ich schlimmer finde. Dass Männer so etwas machen oder, dass Frauen so etwas machen. Und ja, hier muss ich jetzt verallgemeinern. Es soll ja durchaus auch Fälle geben, bei denen das gut lief und die jeweilig neuen Partner jetzt ganz harmonisch mit allen Beteiligten zusammenleben. Aber in allen übrigen Fällen frage ich mich: Ist das der Anspruch, alles haben zu wollen und ganz offensichtlich auch zu können? Dass wir uns gar nicht mehr entscheiden müssen, ob wir den netten Typ als Freund und den verheirateten einfach mal so zum Spaß haben? Die tolle Frau als Mutter unserer Kinder und das junge Mädchen, um gegen die Midlifecrisis anzukämpfen?

| Und die Moral von der Geschichte?

Breitet sich die I-want-it-all Attitüde auf unser gesamte Leben aus? Sind wir nicht nur eine Generation, der nach diversen Uni-Abschlüssen die ganze Welt offen steht (zumindest gefühlt) und wir uns gar nicht mehr entscheiden müssen, weil wir tatsächlich alles haben können? Ist das quasi ein moralischer Freifahrtsschein? Ist Entscheidungsmüdigkeit aufgrund des Überangebots eine Entscheidungsunmündigkeit geworden? Haben wir verlernt gutes von schlechtem zu unterscheiden? Und ist das alles nur die Spitze des Eisbergs? Sind uns die schier unendlichen Optionen so zu Kopf gestiegen, dass uns durch dieses neue Selbstbewusstsein tatsächlich die Moral flöten gegangen ist? Spitzt sich das jetzt alles zu, so wie die gesamtwirtschaftliche Lage? Man kann ja alles ausreizen. Ziemlich lange. Aber irgendwann platzt die Blase. Vielleicht brauchen wir wieder ein bisschen mehr Grenzen vor dem Horizont. Ein bisschen mehr Bodenhaftung. Werte, die mehr wert sind als die Summe auf dem Girokonto. Ein bisschen mehr Spießigkeit. Und vielleicht ist das alles gar nicht so schlimm? Vielleicht ist es aber auch so, dass uns all das aufzeigen soll, dass wir Menschen gar nicht für die Monogamie geschaffen sind? Dass wir uns vielmehr einer kulturell aufoktroyierten Lebensweise unterwerfen und alle wie Motten um das Licht fliegen, obwohl das gar nicht unserer Natur entspricht? Vielleicht müssen wir in dieser Sache einfach lockerer werden? Vielleicht müssen wir uns aber auch eingestehen, dass absolute Sicherheit mit Sicherheit eine Illusion bleiben wird. Wenn wir das erst einmal verstanden haben, die Veränderung und den stetigen Wandel akzeptieren, annehmen und diesen für uns gestalten – vielleicht würden wir uns alle dann weniger wehtun. Und ganz vielleicht wäre die Welt dann tatsächlich ein kleines Stückchen besser.

 

© themagnoliablossom

Lieblingsschuhe – oder die Sache mit dem Wok.

Kolumnen

Katertage sind eklig. Nicht nur, weil du morgens das Gefühl hast in der Wüste Gobi  aufzuwachen, sondern weil sich dein Herz mindestens genauso trocken anfühlt. Staubig. Schrumpelig. Nach einer Oase lechzend. Eben erst, gerade mal vor ein paar Stunden fühltest du dich wie Superman und Batman auf dem Bug der Titanic – mit Krönchen. Alles möglich. Alles nur einen Fingerschnipp entfernt. Man. Muss. Es. Nur. Tun.

Und nun stechen die durch den Vorhang fallenden Sonnenstrahlen ganz fies in deine Augen. Das Ohr schmerzt, weil man die halbe Nacht abgeknickt drauf gelegen ist. Aua. Während wieder Blut durch die diversen Körperteile fließt kehrt auch Stück für Stück Realität ein. Das Superman-Kostüm ist ein verdrecktes T-Shirt, das verloren auf dem Fußboden herumliegt, die Titanic ein kleines Plastikboot in der Badewanne. Der große Traum – ein Glas kühles Wasser. Kurzum. Emotional eher labil.

Der gute Ton.

Ich mache immer wieder den Fehler, an solchen Tagen mein Facebook zu checken und Facebook macht den Fehler, immer genau an diesen Tagen spezielle Posts für mich auszuwählen, die wohl besonders sehenswert sind (Danke, Mark!). Steffi und Lars haben sich verlobt. Inga und Peter haben endlich das Grundstück und bauen ihr Haus. Laura postet ein Foto, auf dem sie sich liebevoll die Hand auf den Bauch legt #mommytobe. Das sind eigentlich sehr schön Dinge. Und man könnte sich auch für Laura, Steffi, Peter und Lars freuen. Das tue ich auch. Weil: Sie haben das, was sich alle wünschen. Oder? Jeder will doch einen Partner, ein Haus und ein Kind. Das gehört halt zum guten Ton. Weiss ja jeder. Manchmal frage ich mich, ob ich mir das nicht auch besser wünschen sollte?

Wie war das mit dem Heiligenschein?

Böse Zungen unterstellen hier ja gerne Neid. Vielleicht ist da auch was dran. Aber man muss auch gönnen können. Manchmal finde ich es nur so erschreckend, oder bemerkenswert  – ich weiss es nicht genau – das eben jene Menschen vor ein paar Jahren, ach was Monaten neben mir in der Wüste aufgewacht sind. Die Nacht war der bessere Tag und getrunken wurde auf die Freiheit. Und plötzlich ist alles anders. Das geht so schnell, dass ich darauf eigentlich erst mal ein Konterbier trinken müsste. Oder besser gleich ´nen Schnaps. Ist es wirklich so, wie M. sagt? Dass Menschen, vorrangig die des männlichen Geschlechts, einfach irgendwann das Licht anschalten und entscheiden „Today is the day!“ – und die Frau, die sich den Typ mit dem Heiligenschein überm Kopf heranwinkt, bekommt ihn“. Spiel. Satz. Sieg. Hochzeit. Haus. Kind. Nichts mit Romantik. Nichts mit Schicksal und Stories á la er hat mir schon im Kindergarten Liebesbriefe geschrieben. Ist das alles? Eine einfache, bloße Entscheidung „ja, jetzt wird´s Zeit mit dem Kram“ und dann kommt der Kram? Eine Art self fulfilling prophecy?

Ich habe mich auch schon öfters für diese Dinge entschieden. Mich drauf eingelassen. Weil man das, im Zeitalter der Selbstoptimierung und der angeblichen Beziehungsunfähigkeit so tun soll. Mehr Mut und so. Ich habe all das gemacht. Gehofft und gebangt. Aber der Schuh hat irgendwie immer ein bisschen gedrückt. Klar, der war neu und musste erst eingelaufen werden. Aber selbst nach etlichen Kilometern war da noch diese kleine, fiese Druckstelle.

Voll romantisch, ey!

Ja, ich beneide Menschen, bei denen das einfach so klappt. Die gestern noch im Club das Licht angemacht haben und heute Familienväter sind. Nicht weil ich es ihnen nicht gönne, sondern weil diese Personen augenscheinlich das Richtige gefunden haben. Vielleicht sind wir alle gar nicht wirklich beziehungsunfähig und auch gar nicht so egoistisch, wie gerne von uns behauptet wird. Vielleicht sind wir sehr viel sensibler und feinfühliger. Stecken Grenzen klar ab und spüren intuitiv, wenn etwas nicht richtig passt? Wir haben eine unglaublich romantisierte Vorstellung von der Liebe, die wir hinter gespielter Gleichgültigkeit verbergen. Ich glaube, dass wir alle sehr viel verletzlicher sind, als wir vorgeben zu sein. Und vielleicht sind wir gar nicht alle Woks, sondern müssen unseren Deckel einfach nur noch finden. Oder gefunden werden. Oder wie auch immer. Vielleicht doch Zufall?

Let it grow!

Vielleicht aber geht unsere romantisierte Vorstellung sogar so weit, dass wir womöglich schon einen perfekten Gegenspieler gefunden haben. Tief im Herzen verankert. Mit Wurzeln. Dieser aber nicht mehr im Leben – also im echten, nicht das im Kopf – präsent ist, weil man jung war und das Geld brauchte oder einfach aus Gründen. Man kann zwar die Triebe jedes Jahr im Herbst zurückschneiden, aber die Wurzeln bleiben einfach da und treiben jedes Jahr auf´s Neue aus, bis man sie endlich umtopft und wachsen lässt. Oder, die Person tummelt sich bereits in unserem Umfeld, wir wissen aber noch nicht, dass diese Person das perfekte Pendant ist. Wie der Biss in ein Stück unreifes Obst. Zu früh. Zu sauer. Falsches Timing. Whatever.

Eine bewusste Entscheidung kann jedenfalls nicht dazu führen, dass man glücklich wird. Zumindest nicht langfristig. Dafür ist die Liebe viel zu vielschichtig, als dass sie sich durch solch einen Vernuftsschritt austricksen ließe. Vielleicht suchen wir uns – unterbewusst – immer wieder die vermeintlich falschen Partner aus. Die zu alten, zu jungen, die zu vergebenen und zu verkorksten. Nicht, weil wir masochistisch veranlagt sind, sondern weil wir intuitiv spüren, dass es einen Deckel gibt. Keinen besseren, aber einen, der genau auf den Topf passt. Wie das Paar Lieblingsschuhe, ganz hinten im Schrank.

 

© themagnoliablossom

Bouldern. Oder zumindest Brunchen.

Kolumnen

„Na, was hast du so gemacht am Wochenende?“ Trällert der gutgelaunte Freizeitaktivist am Montagmorgen in der Büroküche ohne, dass es wirklich eine Frage ist und noch bevor ich Kaffee sagen kann. Insgeheim möchte er nämlich nur von sich erzählen. Von seinem – mal wieder – spektakulären Wochenende. Heliskiing, Kitesurfen, Bouldern (einhändig, natürlich!). In dieser Reihenfolge. Eh klar. Ich nicke bemüht anerkennend und antworte „äh, nix“ und wünschte der Kaffee würde schneller aus der Maschine laufen, um mich aus dieser beklemmenden Situation zu erlösen…

Es scheint als gäbe es heutzutage nur zwei Kategorien. Den Freizeitakitivisten und den Faulenzer. Der, der ein interessantes Leben hat und den Langweiler, der kein Leben hat. Das ganze spitzt sich zu einem regelrechten Freizeit-Battle zu. Sag mir was du in deiner Freizeit machst und ich sage dir, wer du bist. Die Freizeitgestaltung als Legitimierung, ja gar als Daseinsberechtigung. Das ist vor allem unter dem Gesichtspunkt höchst interessant, dass Fernsehen als des Deutschen liebstes Hobby gilt. Das sagt zumindest Dr. Ulrich Reinhardt, seines Zeichens Zukunftsforscher. Bei dem gegenwärtigen TV-Programm muss die Zukunft ja ganz besonders rosig aussehen.

Hobbies, das kenne ich ja nur noch aus diesen Freunschaftsbüchern aus der Grundschule. Jene gepunkteten drei Zeilen, auf die man Reiten, Inlinerfahren, Judo oder zumindest Kino oder sowas in der Art schrieb. Für manche reichte aber schon damals der Platz nicht aus. Da wurde dann äußerst kreativ mit Sternchen und  siehe Rückseite hantiert. Ja, sogar separate Zettel wurden angeheftet. Das waren genau die, die heute zum Freiluft-Heliskiing-Boulder-Event fahren. Sonntagmorgens um 7 Uhr.

Über unseren Job definieren wir uns ja schon längst nicht mehr. Viel zu einseitig und oberflächlich. Man arbeitet ja nur, um zu leben. Oder war das andersrum? Egal! Ohnehin hinfällig. Freizeit, it is! Der Freizeit-Aktivist ist (zum Glück) nicht so festgefahren, was die Aktivitäten an sich anbelangt. Eine Radtour, wandern oder zumindest aber der Besuch des neuen Brunch-Hotspots lässt er durchaus als Antwort auf seine Frage zu, ohne, dass sich seinen Augenbraue gen Himmel verzieht. Mir ist das irgendwie zu monokulturell. Deshalb genieße ich sonntags die Ruhe ganz besonders sehr, wenn alle Busybees ausgeflogen sind und lasse mir die Sonne auf den Bauch scheinen. Feuilleton, Indie, Wirtschaft, Pop, Lyrik, Gesellschaft, Hip Hop, Biografie, Krimi, Rock,  Lyrik – die Liste könnte endlos weitergehen. Dazu ein bisschen Zeit für mich, um mir Gedanken über diese Kolumne zu machen. Ha.

 

© themagnoliablossom

 

What about friendship?

Kolumnen

Wenn es brenzlig wurde, haben wir uns gegenseitig die Augen zugehalten und waren just in dem Moment, als die kleinen Fingerchen schützend über dem Augapfel lagen, sicher vor all den bösen Geistern und den Jungs aus der Sternengruppe. Der Weg mit einer Schultüte – größer als wir selbst – rein in eine Klasse voller fremder Gesichter, war mit dir an der Hand nur halb so schlimm. Die unzähligen Liebesbriefe, in denen  j e d e s  Wort analysiert und auseinandergenommen wurde, bis nur noch ein Buchstabensalat übrig blieb – mal ganz abgesehen von dem Chaos im Kopf. Wegen Pubertät. Und überhaupt. Wenn dir jemand nach deinem ersten Vollrausch beim Kotzen die Haare hält, weisst du, eine bessere Freundin gibt es nicht. Wer sonst steht uns in Notsituationen aka Beziehungs- oder Singlekrisen zur Seite? Mit wem können wir flaschenweise Wein trinken, die Nacht zum Tag machen und über all den Mist reden, der in unserem kleinen Köpfchen umherschwirrt? Mit einem guten Freund an der Seite, sieht jede noch so große Hürde wie ein klitzekleines Kieselsteinchen aus. Verluste, die manchmal auf wunderschönen Friedhöfen enden, werden gemeinsam – zumindest ein bisschen – erträglicher. Seite an Seite.

What would Carrie do?

Freundschaften – und da sind sich wohl 99,39% der Menschheit einig – ist so mit das Wichtigste im Leben. Charlotte fragt ihren Freundinnen Carrie, Samantha und Miranda, ob sie nicht Seelenverwandte für einander sein wollen. So kitschig das klingen mag – es klingt nach einem guten Plan. Und so lautet auch Carries Antwort.

Zwischen dem Ende des Studiums, das man mehr oder weniger lange hinauszögert und dem Beginn des Arbeitslebens steckt eine schwierige Phase der Selbstfindung. Irgendwann kommt man an den Punkt, an dem die Eltern so langsam aber sicher fordern, auf eigenen Beinen zu stehen. Briefe von Behörden trudeln ein und am liebsten möchte man wieder mit nem kühlen Bier in der Hand in der Stammkneipe Jungs checken. #justlikethat

Freundschaften verändern sich – nicht zuletzt, weil man in unterschiedlichen Lebenssituationen steckt. War es vor ein paar Jahren vielleicht noch egal, ob die eine im 4. und die andere im 6. Semester war, unterscheidet sich der Lebensalltag nun doch gravierender. Begleitet von Umzügen in andere Städte oder gar Länder. Die Arbeit häuft sich und Freizeit wird ein knappes Gut. Zeit für regelmäßigen Austausch und unbeschwertes Zusammensein bleibt nur selten. Dabei sind gerade räumliche Nähe, häufige, aber ungeplante Interaktionen und eine Situation, die dabei hilft, sein wahres Gesicht zu zeigen und sich einander anzuvertrauen, die wichtigsten Faktoren in einer Freundschaft, erklärt Rebecca G. Adams, Professorin für Soziologie an der Universität North Carolina.

Andere Stadt. Anderes Leben. Andere Freunde?

Um die 30 verändern sich die Prioritäten genauso sehr wie die Lebensumstände. Ernstere Beziehungen, die Kraft und Zeit kosten. Selbstständigkeit oder vielleicht sogar schon Kinder. All das verstärkt den Druck, der auf der armen Zahl 30 liegt. Manchmal ist man vielleicht insgeheim doch ein bisschen neidisch auf den kugelrunden Bauch der Freundin. Oder sehnt sich als eingefleischter Großstadt-Single nicht nur sonntags nach einem Ferienhäuschen für zwei am See. Aus Zuneigung würde man das natürlich nie zugeben. Dabei ist Neid die aufrichtigste Form der Anerkennung – das wusste schon Wilhelm Busch. Eine Emotion so alt wie die Menschheit. Auch wenn Neid ein Gefühl ist, das wir uns ungern eingestehen. Er hat durchaus auch etwas Positives. Neid ist Triebfeder und Quelle für Innovation und Fortschritt. Inspiration für unsere eigene Entwicklung und macht uns letzten Endes zu dem Menschen, der wir sind. Immer wieder neu. Und immer wieder anders. Eine neidfreie Freundschaft ist per se also gar nicht anzustreben. Der Mensch definiert sich über Vergleiche mit anderen und je ähnlicher wir uns sind, je vergleichbarer der Status uns das Lebensgefühl allgemein desto geneigter sind wir, Neid zu entwickeln.

Mach mal Pause.

Bevor sich Aggressionen anstauen; über unausgesprochene Gefühle und zurückgehaltene Meinungen, weil es uns, je älter wir werden, schwerer fällt zu verzeihen. Weil wir in unseren Strukturen, Abläufen und Meinungen schon so festgefahren sind. Bevor man sich gegenseitig Dinge an den Kopf wirft, die man später vielleicht bereuen könnte, tut eine Verschnaufpause gut.

Eine Freundschaftspause als Schutz vor gegenseitigem Belagern mit unmöglichen Problemen. Man muss aus einer Mücke keinen Elefanten machen, denn manchmal sieht man selbst vor lauter Wald die Bäume nicht mehr.  Derart festgefahren in der eigenen Gedankenwelt kann man gelegentlich den Fokus verlieren. Wurden früher Gespräche über Jungs in epischer Breite diskutiert, soll das noch immer so sein, der Fokus verschiebt sich aber und es kommen andere Probleme hinzu. So ist das mit diesem Erwachsenenleben nun mal.

Aber:  Ich glaube wir brauchen den Input von außen mehr denn je, um uns nicht ganz in unserer selbstoptimierten Gedankenwelt zu verlieren. Wir brauchen die ehrlichen, unbequemen und manchmal echt harten Worte unserer Freunde, um auf den Boden der Tatsachen zurückzukehren.

Die Zeiten von 500 und mehr Facebook-Freunden sind irgendwie vorbei. Und selbst eine Million Follower können eine Umarmung der Freundin nicht ersetzen. Niemals. Nie. Je älter man wird, umso mehr genießt man Zeit mit richtigen, echten Freunden anstatt mit oberflächlichen Bekanntschaften. Zudem ist es ab einem gewissen Alter schwerer, neue Freunde zu finden. Sagt zumindest die Wissenschaft. Sollten wir nicht gerade deshalb Zeit und Energie in Freundschaften stecken, die uns schon Jahre begleiten? Gemeinsame, gelebte Erinnerung ist etwas, das sehr stark verbindet. Egal, in welche Lebenssituation man gerade steckt, auf welchem Kontinent man gerade lebt, egal, ob man sich einmal im Jahr oder einmal in der Woche sieht – für eine Freundschaft lohnt es sich mindestens genauso so viel Energie, Engagement und Zeit zu investieren, wie in eine Beziehung. Oder? #generationfreundschaftsunfähig wollen wir nämlich nicht sein. Und vielleicht schauen wir Frauen uns hier (ausnahmsweise!) mal was von den Herren ab: Öffnen zwei Bier, prosten uns zu. Schweigen uns eine Weile an. Nicken uns verheißungsvoll zu. Atmen schwer. Porsten uns nochmals zu. Klopfen uns gegenseitig auf die Schulter und freuen uns, dass wir uns haben.

Einfach so. So einfach.

 

 

© themagnoliablossom

Bella.

imgegenteil

Warum nicht einfach mal verlieben? Ja, genau! Du! Neues von der imgegenteil-Front! Ein Portrait von, über und mit der schönen Bella. Nein, nicht die von Twilight. Lohnt sich aber trotzdem mal zu gucken. Wegen weil ganz schön toll. ❤

 

Happy New Year ❤