Things I find beautiful

Inspiration

Du bist wunderschön. Hey, du. Ja. Genau du.

Wie würdest du reagieren, wenn dir fremde Menschen genau das sagen würden? Geschmeichelt? Irritiert? Erfeut? Die 19-jährige Stundentin Shea Glover aus Chicago hat ein Projekt gestartet, in dem sie genau das tat. Menschen aus ihrem Umfeld vor laufender Kamera gesagt, dass sie schön sind. Die Reaktionen sind einfach nur heartwarming.

Sollten wir uns nicht alle viel öfter sagen, dass wir uns schön finden?

What would your face look like?

Happy weekend ❤

Und manchmal ist das Leben ein Arschloch.

Prosa

Ich sitze unten am Fluss und halte meine Zehenspitzen ins kühle Nass. Die untergehende Sonne glitzert im Wasser und taucht es in warmes Blau. Obwohl es eigentlich braun-grün ist. Eher braun. So, wie deine Augen. Wie oft habe ich mir gewünscht in diese Augen zu schauen. Deine Augen. Nächtelang lag ich wach und redete mir ein, dass meine Schlaflosigkeit bloß von den fünf Tassen Kaffee rührt, die ich getrunken habe. Doch in Wahrheit dachte ich an deine Augen. An dich. An uns. Habe mir ausgemalt wie es wäre noch einmal in diese Augen zu schauen. Manchmal, da hast du plötzlich deine Augen aufgerissen, wenn wir uns geküsst haben – einfach so, um mich anzusehen. Wir mussten beide lachen. Und deine Augen bekamen dann einen ganz besonderen Glanz. Dann, wenn du glücklich warst. In diesen Nächten denke ich an die Tage mit dir. Endlose Tage am Meer, Sand unter meinen Füßen und Bauchschmerzen, weil du mich permanent zum Lachen gebracht hast. Vielleicht waren das aber auch gar keine Schmerzen in meinem Bauch, sondern Schmetterlinge. Wer weiss das schon. Es waren jene Tage im Sommer, an denen alles perfekt ist. Wir waren jung und unsere Haut roch nach Sonnencreme und die Küsse schmeckten nach Salz. Bittersüß. Wir hätten das damals schon wissen müssen. Doch der billige Wein, den wir aus der Flasche tranken ließ uns Pläne schmieden – weiter als der Horizont. Ich liebte die Art und Weise wie du mich angesehen hast, wenn wir miteinander schliefen. Du konntest nicht genug vor mir bekommen. Es war, als wäre eine unsichtbare Verbindung zwischen deinem und meinem Herzen, zwischen dir und mir. Ein starkes Tau. Kein du ohne mich. Kein ich ohne dich. Ohne uns kein wir. Wir haben drauf geschissen, was andere Leute gesagt und gemeint haben. Leute, die nichts damit zu haben. Mit uns. Wir lebten in unserem eigenen Kosmos und es war der schönste Stern auf Erden. Aber du warst nicht immer so glücklich. Manchmal wich der Glanz in deinen Augen einer Traurigkeit. Dann waren deine Augen eher braun als grün. Ein dunkle Mauer, die ich nicht durchschauen konnte. Obwohl ich alles von dir wusste. Wusste, wie es hinter diesem verschlossenen Tor aussah, hatte ich keinen Zugang. Du sagtest, kein Mensch sei dir so nah wie ich. Kein Mensch würde dich verstehen und begreifen, außer mir. Dein Leben ist nicht einfach und ich weiss, dass du dich deinem Schicksal stellen musst. Alles andere sei respektlos, sagest du. Aber manchmal frage ich mich, wo warst du? In diesen Nächten, wenn mein Herz rast, stolpert und sich vor lauter Erschöpfung übergeben muss. Dann frage ich mich wirklich. Wo warst du? Wo warst du all die Jahre in denen ich eine starke Schulter gebraucht hätte? In denen meine Augen dunkel und ohne Glanz waren.

Mein Zuhause ist in deinem Herzen, höre ich dich sagen und ich habe noch nie so wunderschöne und zugleich so traurige Augen gesehen, wie deine. Aber manchmal reicht Liebe einfach nicht. Und manchmal ist das Leben ein Arschloch.

Ich schaue auf das Wasser. Das Blau verschwimmt mit dem Grün und es ist eine trübe Brühe, die an mir vorbeizieht. Sie fließt immer weiter. Es gibt nur eine Richtung.

Du tippst mir von hinten mit einem Bier auf die Schulter. Danke, sage ich und du setzt dich zu mir runter auf die Steine. Dann sitzen wir eine Weile einfach so da und schauen dem Wasser beim Fließen zu.

 

© themagnoliablossom

 

Vanillesüß.

Prosa

Langsam gleitet dein Zeigefinger über meine leicht geöffneten Lippen. Du schaust mich dabei an, als sei ich das Schönste, das du je zu Gesicht bekommen hast. Und für einen kurzen Moment glaube ich das sogar. Wortlos greift deine Hand in meinen Nacken, ziehst mich näher zu dir und gerade als ich dir sagen will, dass wir damit aufhören müssen spüre ich deine Lippen auf meinen. Warm und feucht. Du atmest ein und unsere Zungenspitzen berühren sich. Es schmeckt süß. Nach Vanille und ein bisschen nach Spätsommer. Die Hand löst sich aus der Verankerung in meinen Haaren und fährt sanft meinen Rücken herunter. Wirbel für Wirbel. Ich schließe die Augen und spüre, dass ich friere, als du an der Narbe links an der Brust angekommen bist. Überall Blut, aber vielleicht ist es bloß Schweiss. Nass. Deine Haare kleben an deiner Stirn. Du schaust mich an und ich sehe alle Sterne am Firmament, dabei ist es mitten am Tag. Hell. Und dunkel. Der Abgrund zwischen uns gefährlich tief. Der Aufprall. Hart. Du. In mir. Wir.

 

© themagnoliablossom

 

Halb. Mond.

Prosa

Du legst deinen Kopf leicht schief und schaust mich über den Rand deiner aufgeschlagenen Zeitung an. Ich sehe von meiner Seite des Tisches nur eine hochgezogene Augenbraue. „Reichst du mir mal die Marmelade, bitte?“, sagst du, ohne den Blick von den gedruckten Buchstaben abzuwenden. Ich lecke mir den Rest Milchschaum von den Lippen und lasse meinen Blick schweifen. Vorbei an der Zeitung, die ich nur als Buchstabensalat wahrnehme. Schwarz und weiss. Dein nackter Oberkörper, mit all der Farbe und noch mehr Buchstaben durchbricht das Grau. Deine Füße stecken in dicken Wollsocken – schließlich ist es Winter. All das. So schön. Hier und jetzt. Während ich den Gummibund deiner dunkelblauen Boxershort betrachte, reisst mich ein Rascheln aus meinen Gedanken, die so kitschig sind, dass mir übel wird. Du hast die Zeitung auf den Tisch gelegt und dabei hat sich eine Strähne aus deinen zum Dutt frisierten Haaren gelöst. „Halloooo, die Marmelaaaadeee, Madame! Träumst du?“. Ich greife nach dem Marmeladenglas und laufe auf deine Seite des Tisches. „Ja, von dir“, höre ich mich sagen während ich dir Croissant-Krümel von der Oberlippe streiche.

 

 

© Julia

Bella.

imgegenteil

Warum nicht einfach mal verlieben? Ja, genau! Du! Neues von der imgegenteil-Front! Ein Portrait von, über und mit der schönen Bella. Nein, nicht die von Twilight. Lohnt sich aber trotzdem mal zu gucken. Wegen weil ganz schön toll. ❤

 

Happy New Year ❤

 

#TSOYA

Inspiration

Wie bitte? Was will die denn schon wieder? Genau! Deine Geschichte! Dein Alltag!

The Story of your Alltag ❤

Ein absolutes Herzenensprojekt mit den fabelhaften Kolleginen Julia, Marleen, Michèle, Sarah und meiner Wenigkeit. Was wir da so machen? Da schaust du am besten hier nach.

Aber sag nicht, ich hätte dich nicht gewarnt – das ist nämlich ganz schön toll.

Und ja, das auf dem Bild sind wird. Alle zusammen. Illustriert von der genialen Julia Fellner. Ist das nicht toll? Hach, ich freu mich wie Bolle! Toll, toll, toll! #kommtallegucken ❤

Spät. Später. Zu spät.

Startseite

Oha, da habe ich doch glatt meinen Geburtstag vergessen. Meinen eigenen. Na, sowas! Den Blog-Geburtstag, meine ich, natürlich. Da plöppt gerade die Nachricht auf, dass themagnoliablossom gestern ein Jahr alt wurde. Süß! (Und danke, wordpress). Wahnsinn, ein ganzes Jahr. Ein Jahr, in dem ganz schön viel passiert ist. Ich erinnere mich noch genau an den Moment, als ich den ersten Beitrag veröffentlicht habe. Mit zittrigen Händen habe ich den publizieren Button geklickt und ungefähr drei Minuten gedrückt gehalten – nur, um dann ganz umständlich den Cursor wieder weg zu bewegen. Bloß nicht klicken. Dieses Spiel habe ich ganz schön lange gespielt und irgendwann, da hab ich dann einfach geklickt. Mutig! Aber, ganz ehrlich. So schlimm war es gar nicht. Im Gegenteil. Mittlerweile finde ich das Ganze hier nämlich ganz schön schön. Und ihr, ihr lieben Leser, tragt einen großen Teil dazu bei. Deshalb möchte ich an dieser Stelle einfach mal ein riesen Dankeschön an euch raushauen. Denn ohne euch wäre jetzt alles nicht so, wie es ist. Ihr seid spitze ❤

 

sänk ju