Herzenhimmel.

Lyrik

Manchmal, wenn der Wind ganz sanft durch die Felder weht und das Grün leise zur Melodie tanzt. Wenn die Sonne ganz tief steht und es ein bisschen in der Nase kitzelt. Wenn es noch warm ist, aber nicht zu heiß. Wenn es nach Himbeeren riecht. Und Aprikosen. Zwischen all dem Lavendel. Wenn alles bunt ist und man sich einfach ein bisschen Schwarz wünscht. Oder grau. Wegen der Balance. Ein Drahtseilakt.

Wenn der Lärm in meinem Kopf immer leiser wird. Und das Vorbeiziehen der Wolken das einzige Geräusch ist, in dessen Klang ich mich verliere. Weil der Himmel mit dem Horizont verschmilzt. Und ich spüre wie sich die Erde dreht. Ganz langsam. Dann, wenn all das so ist, wie jetzt in diesem Moment, dann denke ich an dich. Ich spüre deine Umarmung, die mich wie ein zarter Windhauch umhüllt. Vielleicht ist es auch dein Atmen in meinem Nacken. Oder tatsächlich der Wind. Wenn ich mein Herz schlagen spüre und es vielleicht deins ist. Ein Herzenhimmel.

Es ist ein faszinierende Spiel von Licht und Schatten, von Düften und Gerüchen, Wärme und ein bisschen Melancholie. Dieser Ort ist meine Droge. Ich möchte ihn konservieren. Einpacken und mitnehmen. Immer wieder konsumieren. Und du, du bist all das und das ist manchmal so schrecklich schön, dass es weh tut. Weisst du das eigentlich?

 

© themagnoliablossom

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2 Gedanken zu “Herzenhimmel.

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