Hinfallen, aufstehen, Krone richten

Kolumnen

Manchmal kommt´s echt faustdick. Ganz plötzlich und all at once.

Warst du eben noch happiest girl on earth, weil deine Eltern zu Besuch waren und die Tage ohne viel Inhalt entspannt dahinplätscherten – und doch so voller Leben waren. Im nächsten Moment passiert in 2 Tagen so viel, dass es eigentlich für einen Monat reicht. Oder ein ganzes Jahr.

 

„Life has many ways of testing a person’s will, either by having nothing happen at all or by having everything happen all at once.”

 

Hach ja, der Paule mal wieder. Es gibt immer wieder Ereignisse, die einen irgendwie aus der Bahn werfen. Weil sie im (selbstgeschriebenen) Drehbuch nicht so vorgesehen waren. In diesen Momenten, in denen ich realisiere, dass die Dinge sich  n i c h t  so entwickeln, wie ich es gern gehabt hätte, in diesen Momenten, in denen ich das Gefühl habe, dass das Leben mir irgendwie einen Streich spielen will und ich nicht weiss, ob ich lachen oder weinen soll. Ein Gefühl irgendwo dazwischen. Dann möchte ich am liebsten alles auf der Stelle fallen lassen, laut schreien und mit dem Fuß auf den Boden stampfen und mich im Kreis drehen. Wie ein trotziges, kleines Mädchen. Jawohl! Dass mein Kopf dabei die Farbe einer (über-) reifen Tomate annimmt, ist mir in diesem Moment gänzlich egal. Fehlt nur noch der weiße Dampf aus der Nase, wie er in den Comics immer illustriert wird. Maaaah! Die tut nix, die will nur spielen. Oder so.

Man mag ja davon halten was man will, aber mir geht danach deutlich besser. Diese ganze Wut, der Ärger oder was weiß ich nicht alles muss raus. Das kann ja nicht gut sein, wenn das im Inneren des Körpers, der Seele stecken bleibt. Ich habe das Gefühl, dass sich das sonst in fiesen, kleinen Gemeinheiten Stück für Stück seinen Weg an die Oberfläche bahnt. Dass das bei mir so explosionsartig heraus will, ja gar  m u s s, mag vielleicht an meinem Temperament, meinem Sternzeichen, meinem Wesen oder was auch immer liegen. Und mir ist durchaus bewusst, dass das für Außenstehende sagen wir mal befremdlich wirken kann. *hust*

Früher, da hielt dieser Zustand eine ganze Weile an. Mit unvorhergesehenen Ereignissen konnte ich gar nicht. Habe mich tagelang eingeigelt und genoss das Bad im Selbstmitleid. Nicht in der Badewanne, sondern in nem richtig großen Pool (nicht diese kleinen aufblasbaren, die sind für Anfänger…).

Krone

Heute ist das anders. Noch immer werfen mich solche Geschehnisse aus der Bahn, ich stampfe nach wie vor wutschnaubend auf den Boden. Aber dann ist gut. Meine Stimmung ist dann eher so „Hinfallen, aufstehen, Krone richten, weitergehen“. Ich führe mir meine eigenen Worte zu Gemüte und weiß, dass alles kommt, wie es kommen muss und ich in absehbarer Zeit darüber lachen werden, ja gar froh sein werde, dass es nun so gekommen ist, wie es ist.

Ich lasse mich nicht mehr runterziehen von Dingen, die außer meiner Macht stehen – fokussiere meiner Energie lieber auf Dinge, die ich selbst und aktiv beeinflussen kann.

Auch wenn es nicht immer umsetzbar ist:

 

Life is too short to be anything but happy.

 

In diesem Sinne, happy weekend 😉

 

© themagnoliablossom

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Ein Gedanke zu “Hinfallen, aufstehen, Krone richten

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